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Das Gespräch, der Weg zu mehr Freiheit


Während meiner Ausbildung in  humanistischer Psychotherapie konnte ich erleben, dass das Gespräch nach der Lehre von Rogers, Perls und anderen Vertretern des humanistischen Menschenbilds, eine sinnvolle Ergänzung zur Körperarbeit  darstellt.

Der Yoga teilt uns auf der Körperebene mit, was und wie der Mensch fühlt. Durch das Erleben der asanas (Haltungen im Yoga) und des pranayamas (Atemtechniken)  erkennen wir unsere körperlichen Schwachstellen und können dem entgegenwirken.

Bei dem Gespräch mit der Therapeutin läuft es ähnlich ab. In einer Atmosphäre, in der ich mich in meiner ganzen Echtheit wertschätzend an den Klienten wende und ihm größtmögliche Empathie entgegenbringe, unterstütze ich ihn, sich selbst zu erkennen und sich so letztendlich selbst zu helfen.

Durch Wahrnehmen und Gelten lassen von dem, was den Klienten bewegt, möchte ich eine vertrauensvolle Beziehung schaffen. Es kann sich alles zeigen, was den Klienten wirklich belastet. Der Klient bestimmt das Thema und das Tempo eigenverantwortlich. So geschieht Klärung und somit Veränderung und Entfaltung.

Dabei achte ich auch auf meine eigenen Schwachstellen, mit denen ich in den Gesprächen als Therapeutin in Berührung komme.

Den beiden Wissenschaften, Yoga und Psychologie, liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass nur durch die Verknüpfung von Verstand und Gefühl das leidvolle Erleben integriert und somit transformiert werden kann. Erst dann sind wir bereit, unser Leben zu verändern. Diese Ansicht wird ebenso von der modernen Hirnforschung unterstützt.

Mein tiefes Anliegen ist, dass so der Weg zu mehr innerer Freiheit und der Entdeckung allseitiger Verbundenheit geebnet wird.

 

Ich freue mich auf unser Gespräch

Dagmar Holsteg